Vasektomie Zentrum Berlin | Vasektomie zur Sterilisation

Ambulante Operationen – Reimar Domnitz – Facharzt für Urologie und Andrologie in Berlin.

Vasektomie – Die Sterilisation des Mannes

Praxis | Reimar Domnitz – Facharzt für Urologie und AndrologieDie Zahl der durchgeführten Vasektomien steigt seit einigen Jahren an. Mittlerweile gibt es in größeren Städten Urologen, die sich darauf spezialisiert haben.
Im Vasektomie Zentrum Berlin können Sie sich umfassend beraten lassen. Vereinbaren Sie dazu einfach einen Termin zum persönlichen Informations- und Aufklärungsgespräch. Hier erhalten Sie alle erforderlichen und weitergehenden Informationen zur Operation.
Kommt diese Form der Empfängnisverhütung nach diesem Termin für Sie in Frage, können Sie einen OP-Termin vereinbaren. Das Vasektomie Zentrum Berlin hat seine Behandlungs- und OP-Räume im Ärztehaus Friedrichshain, welche den modernsten fachlichen Standards entsprechen.

Im Folgenden hat das Vasektomie Zentrum Berlin nützliche Informationen zum Thema Vasektomie für Sie zusammengefasst.

Signatur Reimar Domnitz

Ihr Reimar Domnitz
Facharzt für Urologie / Andrologie / männerarzt c.m.i.
Leiter Vasektomie Zentrum Berlin

Vasektomie – Was ist das?

Die Sterilisation des Mannes wird als Vasektomie bezeichnet. Möchte der Mann eine Schwangerschaft verhindern, ist aktuell gesehen die Vasektomie eine der sichersten Methoden. Bei diesem kleinen chirurgischen Eingriff werden nur die Samenleiter durchtrennt. Das hat zur Folge, dass im Ejakulat keine Samenzellen mehr vorhanden sind und eine Vaterschaft zu fast 100% ausgeschlossen werden kann (Pearl Index nahezu bei 0). Die Durchführung der Vasektomie erfolgt in örtlicher Betäubung oder in leichtem Dämmerschlaf. Die Vasektomie als Operation ist unkompliziert, sollte dennoch von einem erfahrenen Urologen durchgeführt werden, der diesen Eingriff entsprechend häufig durchführt.

Nach der Vasektomie bleiben die Potenz, die Lust auf Sex und die Erektions- und Ejakulationsfähigkeit weiterhin erhalten. In der Samenflüssigkeit befinden sich keine Spermien mehr, ansonsten bleibt die Samenflüssigkeit unverändert. Es besteht keine Angst mehr, dass eine ungewollte Schwangerschaft eintritt. Viele Männer beurteilen die Lebensqualität und ihr Sexualleben nach einer Vasektomie als verbessert oder unverändert.

Für wen ist der Eingriff geeignet?

Sterilisation beim Mann im Vasektomie Zentrum Berlin Bei Patienten (Paaren), die eine Sterilisation durchführen lassen, ist die Familienplanung bereits abgeschlossen und es wird nach einer zuverlässigen Verhütungsmethode gesucht. Einer der Vorteile einer Sterilisation – ob bei Mann oder Frau – liegt darin, dass man fortan nicht mehr an das Thema Verhütung denken muss. Paare, die an eine Sterilisation denken, sollten zum einen ein gewisses Alter erreicht (normalerweise ab 30) und bereits Kinder haben bzw. sich sicher sein, keine Kinder (mehr) zu wollen. Im Idealfall lebt das Paar in einer langjährigen Beziehung, hat Kinder und Planung diesbezüglich abgeschlossen. Entscheidet sich das Paar für eine Sterilisation, besteht die Frage, wer von beiden sich einer Operation unterzieht. Wichtige Faktoren zur Beantwortung dieser Frage sind Lebensalter, psychische Belastbarkeit oder vorliegende Krankheiten. Hilfreich ist hier ein Beratungsgespräch mit einem Arzt, der über den Ablauf einer Sterilisation, die Risiken und Konsequenzen aufklären kann. Auch gibt es diesbezüglich Beratungsstellen, bspw. Pro Familia.

Die Sterilisation eines Mannes – die Vasektomie – ist ein kleiner Eingriff, der schneller durchzuführen ist und bei dem weniger Komplikationen auftreten können. So wird bspw. eine Frau in Vollnarkose sterilisiert. Es gibt auch medizinische Gründe für die Durchführung einer Vasektomie, bspw. bestimmte genetische Erkrankungen. Hier ist eine individuelle und ausführliche Beratung durch den Urologen notwendig.

Welches Ziel wird erreicht?

Bei der Vasektomie wird der natürliche Weg der Spermien blockiert, d.h. der Transportweg der Spermien durchtrennt. Dadurch kann die Eizelle nicht mehr befruchtet werden. Unverändert hingegen bleiben die Erektionsfähigkeit (Penisversteifung), Potenz und Samenerguss, Orgasmusempfinden, das sexuelle Verlangen (Lustempfinden), die Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron. Erhalten bleibt auch die Funktion der Hoden (Hormonproduktion). Die sich im Hoden bildenden Samenzellen werden automatisch vom Körper wieder abgebaut. Langfristig gesehen wird die Spermienproduktion im Hoden reduziert, so kann es nicht zu einem „Spermienstau“ kommen. Auch der Samenerguss ist nach der Vasektomie nahezu unverändert. Im Ejakulat befinden sich keine Spermien mehr. Die Samenflüssigkeit wird hauptsächlich von der männlichen Vorsteherdrüse (Prostata) gebildet.
Die Vasektomie gilt aktuell als die effektivste, sicherste und einfache Methode zur Fertilitätskontrolle beim Mann.

Vasektomie – der Eingriff

Was passiert bei diesem Eingriff?

Die Durchführung der Vasektomie ist unkompliziert und findet unter örtlicher Betäubung (also eine lokale Betäubung am Hodensack) statt. Essen und Trinken vor der Operation sind erlaubt. Der Patient muss sich vorher den Unterleib sorgfältig rasieren. Kurz vor dem Eingriff wird großflächig desinfiziert und der Urologe setzt mehrere Betäubungsspritzen in der Leistengegend und den Hodensack. Es dauert einige Minuten, bis die Betäubung wirkt. Danach werden die Samenleiter in den beiden Hodensäcken nacheinander operiert.
Der EingriffDer Urologe öffnet mit einem jeweils ca. 5–10mm langen Schnitt die Haut über dem Samenleiter. Der Samenleiter wird freigelegt und ein ca. 1-3cm langes Stück entfernt. Danach werden die Enden elektrisch verödet und vernäht. Der Samentransportweg ist somit unterbrochen. Abschließend werden die Enden in unterschiedlichen Gewebeschichten des Hodensackes versenkt und die Haut wird mit einem resorbierbaren Faden verschlossen. Es folgt das Anlegen eines sterilen Verbandes. Der Eingriff benötigt pro Seite ca. 15 Minuten, also insgesamt ca. 30 Minuten, und ist schmerzfrei.

Welche Komplikationen und Risiken gibt es?

In seltenen Fällen kann es nach der Vasektomie zu Bluterguss, Schwellung des Hodensacks, Verwachsungen oder Wundinfektion kommen. Hier führen Hochlagerung und Kühlung zu einer deutlichen Minderung. Sehr selten treten Nachblutungen auf. Auch daher ist die Durchführung des Eingriffs von einem erfahrenen Urologen anzuraten.
Nach der Vasektomie kann es in ca. 0,4% der Fälle zu einer sogenannten „Wiedervereinigung der Samenleiter“ kommen. Grund dafür kann eine Gewebereaktion sein.

Was kommt nach dem Eingriff?

Einige Monate nach der Vasektomie (bis 12 Wochen) kann die Samenflüssigkeit noch befruchtungsfähige Spermien enthalten. Aus diesem Grund sollte man eine zusätzliche Verhütung anwenden. Innerhalb der Betreuung nach der Vasektomie werden Kontrolluntersuchungen durchgeführt, bei denen das Ejakulat nach befruchtungsfähigen Spermien untersucht wird (Spermiogramm). Erst wenn keine befruchtungsfähigen Spermien mehr nachgewiesen werden können, ist keine zusätzliche Verhütung mehr notwendig und die Operation war erfolgreich. Meist erfolgen 3 solcher Kontrolluntersuchungen nach der Vasektomie in ca. 4-wöchigen Abständen.
Die Arbeitsfähigkeit ist nach ca. 2 Tagen wieder hergestellt. Für ca. 2-3 Tage nach der Vasektomie können geringe und ziehende Schmerzen im Hodensack auftreten. In den meisten Fällen treten jedoch keine Beschwerden auf. Bei fachgerechter Durchführung durch den Urologen treten Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen nur sehr selten auf. Am Tag der Operation muss sich der Patient körperlich etwas schonen, Sport kann bereits nach ca. 5-7 Tagen problemlos durchgeführt werden.

Vasektomie – der geeignete Facharzt

Vasektomie – Wie findet der Patient einen geeigneten Facharzt?

Die Durchführung der Vasektomie erfolgt ausschließlich von einem Urologen (Facharzt für Urologie). Eine Vasektomie ist bei vielen operierend tätigen Urologen Inhalt des Leistungsangebotes. Die Praxis, das ambulante OP-Zentrum oder die Klinik sollten auf einem aktuellen international gültigen Standard sein. Es muss gewährleistet sein, dass der Patient jederzeit intensiv medizinisch und persönlich überwacht bzw. betreut wird. Da das Thema Vasektomie in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, gibt es mittlerweile bereits Fachärzte für Urologie, die sich der Vasektomie als Spezialisierung widmen. Es gibt diesbezüglich in einigen Städten bereits Praxen und Zentren.

Vasektomie – Wie hoch sind die Kosten?

Die Vasektomie ist eine Privatleistung und ist nicht Gegenstand der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung. Der Eingriff wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) als Privatleistung abgerechnet. Ausnahmen bestehen bei Vorliegen einer medizinischen Indikation (medizinische Notwendigkeit). Inklusive professioneller und fachgerechter Nachbehandlung (bspw. Spermiogramm-Kontrollen) liegen die Kosten bei ca. 500 Euro.

Vasektomie – Kann man den Eingriff rückgängig machen?

Die Erlangung einer Zeugungsfähigkeit ist nach der Vasektomie gegeben. Mit mikrochirurgischer Technik kann eine Zusammenführung der Samenleiter hergestellt werden. Auch mehrere Jahre nach einer Vasektomie bestehen Erfolgsaussichten bzgl. einer erneuten Zeugungsfähigkeit. Doch: Je länger die Vasektomie zurückliegt, desto geringer werden die Chancen einer erneuten Fruchtbarkeit. Es gibt also keine Garantie. Daher sollte das Bewusstsein bestehen, dass man nach einer Vasektomie keine Kinder mehr zeugen kann.

Kontakt zum Vasektomie Zentrum Berlin

Weitere Informationen erhalten Sie im Vasektomie Zentrum Berlin.
Vereinbaren Sie einen Termin zum Informations- und Aufklärungsgespräch.

T: (030) 42 10 89 44
F: (030) 42 10 89 48
E-Mail: info@berlin-vasektomie.de

  • Vasektomie Zentrum Berlin

  • Facharztpraxis für Urologie in Berlin

    Reimar Domnitz
    Facharzt für Urologie und Andrologie

    im Ärztehaus Friedrichshain
    Landsberger Allee 44
    10249 Berlin

    T: (030) 42 10 89 44
    F: (030) 42 10 89 48
    info@berlin-vasektomie.de

  • Empfehle uns auf Facebook